Epiphanias

Mit dem 6. Januar beginnt in unserer Kirche die Epiphaniaszeit. Epiphanie bedeutet Erscheinung. In Jesus Christus erscheint uns Gott in Menschengestalt. Die Lieder der Epiphaniaszeit singen beschwing und in flotten Melodien vom Morgenstern, von anbrechendem Lichte und vom Aufbruch. „Auf, Seele, auf und säume nicht, es bricht das Licht herfür…“

Mit dem Festtag der Heiligen Drei Könige beginnt dieser Abschnitt des Kirchenjahres, der von der Hoffnung auf Veränderung, dem Weichen der Finsternis und dem Sieg des Lichts erzählt.
Die Paramente an unsere Kanzeln und Altären sind weiß. Es ist die Farbe des Festes.

Ja, das stimmt. Die Tage werden wieder spürbar länger. Es wird früher hell und später dunkel. Das können wir sehen, wenn wir aus unseren Fenstern schauen. Denn aufbrechen, nein aufbrechen, das sollen wir nicht. Daheim sollen wir bleiben und möglichst allein. Das fällt schwer. Und doch müssen wir es aushalten.
Denn so, wie sich der Jahreskreis fortbewegt und seinen Lauf nimmt, so wird sich auch der Fortschritt ausbreiten, wenn wir ihn nicht durch Egoismus hindern.

Der Letzte Sonntag nach Epiphanias ist in diesem Jahr der 31. Januar. Auch sämtliche aktuelle Corona-Schutzverordnungen gelten bis zu diesem Termin.
Die Welt wird sich bis dahin weiter entwickelt haben, hoffen wir, zum Besseren. Schließen wir in diesen Tagen all jene in unsere Gebete mit ein, die jetzt ihren wichtigen Dienst zum Wohle der Menschen tun.

Bleiben Sie guten Mutes!
Ihr Volker Meiling