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Das war der Heilige Abend an der Kreuzkirche

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Krippenspiel open air

Vom kleinen Engel mit dem großen Herzen und dem barmherzigen Wirt handelte das Krippenspiel der diesjährigen Konfirmand*innen der Kreuzkirche. Dreimal durfte es zur Aufführung kommen, nur das Publikum wechselte zwischendurch. 15:30, 16:15 und 17:00 Uhr. Im raschen Wechsel kamen und gingen die Gäste auf der Suche nach der Botschaft des Heiligen Abends.

Noch im Lichte der Dämmeung leerte der keine Engel zum ersten Mal seinen Beutel mit dem Barmherzigkeitspülverchen über dem Kopf des Wirts von Bethlehem. Der lies daraufhin Maria und Josef selbstredend gern in seine Stube und versprach, auf dem Dachboden zu schlafen.

Und gefährderte auf diese Weise das Weihnachtsfest. Denn der kleine Herr Jesus, das Christkind, muss unbedingt im Stall von Bethlehem geboren werden. Erst der ebenso laute, wie liebliche Gesang der Engelschar lockte Maria und Josef in den Stall, damit der Heiland der Welt dort geboren werden konnte. Weihnachten war wieder einmal gerettet!

Am Ausgang erhielten alles Besucher*innen des Heiligen Abends selbst ein kleines Beutelchen mit Barmherigkeitspulver, handbefüllt in der Weihnachtswerkstatt von Sonja Meiners. Um es mit den Worten des Oberengels auszudrücken:

Nimm in deinem Beutel von dem Herzlichkeitspülverchen und verteil es großzügig unter die Leute. Sie können’s grad gut gebrauchen. Sei verschwenderisch mit der Herzlichkeit und ansteckend mit der Großzügigkeit, damit es Weihnachten werde in Stadt und Land.

Fotos: Lars Becker